Nicht kotierte Schweizer Aktien: So funktioniert der OTC-Handel

Nicht kotierte Aktien sind Wertpapiere von Firmen, deren Aktien nicht an einer regulierten Börse gelistet sind. Für einige dieser Aktien wird ein regelmässiger ausserbörslicher Handel organisiert. Diese Art von Handel wird auch OTC (over-the-counter) genannt.

In der Schweiz gibt es rund 250 Firmen, deren Aktien ausserbörslich gehandelt werden. Obwohl es sich bei diesen Gesellschaften zum grossen Teil um traditionsreiche und solide Unternehmen handelt, kommunizieren sie mit dem Kapitalmarkt und ihren Investoren eher eingeschränkt. Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich dieser nicht kotierten Nebenwerte und unser grosses Netzwerk möchten wir diesen Unternehmen mit unseren Analysen, Kommentaren und Interviews mehr Visibilität geben und so dem Segment der nicht kotieren Schweizer Aktiengesellschaften zu mehr Transparenz verhelfen. Gehandelt werden die Aktien dieser 250 Firmen u.a. auf OTC-X – der elektronischen Handelsplattform der BEKB – sowie bei weiteren Banken.

Was sind nicht kotierte Aktien?

Nicht kotierte Aktien (oft auch «nichtkotiert» geschrieben oder als «Nichtkotierte» bezeichnet) sind Wertschriften von Unternehmen, die nicht an der Börse gehandelt werden. Als Investor kann man aber trotzdem über spezielle Plattformen in solche investieren. In der Schweiz gibt es rund 250 Firmen, deren Aktien ausserbörslich gehandelt werden. Dies sind meist KMUs oder kleinere Aktiengesellschaften, für die sich ein Börsengang nicht lohnt.

«Nicht kotiert» Bedeutung

«Kotiert» heisst, dass eine Aktie an der Börse gehandelt wird, respektive, dass das Wertpapier über eine Zulassung zum amtlichen Handel verfügt. Dementsprechend heisst «nicht kotiert», dass das Wertpapier nur ausserbörslich auf speziellen Plattformen gehandelt werden kann.

«Kotiert» ist allerdings ein schweizerischer Ausdruck. In Deutschland spricht man stattdessen von «börsennotiert». 

Was sind OTC-Aktien?

«OTC-Aktien» ist eine andere Bezeichnung für nicht kotierte Aktien, ebenso wie «nicht kotierte Nebenwerte». OTC steht für «over-the-counter» und bedeutet, dass Käufer und Verkäufer eines Wertpapiers ausserhalb einer regulierten Börse eine Transaktion abschliessen. Dies kann über eine Handelsplattform wie beispielsweise OTC-X von der Berner Kantonalbank (BEKB) geschehen. Dabei handelt es sich zwar um keine regulierte Börse. Jedoch ist der Handel über diese Plattform als «Organisiertes Handelssystem« (OHS) von der Finma beaufsichtigt.

Vorteile von nicht kotierten Aktien

Anleger mögen sich vielleicht fragen, wieso man überhaupt in nicht kotierte Aktien investieren soll. Während im OTC-Markt zwar ein deutlich geringerer Handel stattfindet, sind solche Nebenwerte oft von wenig Volatilität geprägt. Dies ist insbesondere in Krisenzeiten von Vorteil, da diese Wertpapiere deutlich langsamer und weniger stark auf internationale Rückschläge reagieren. So erwies sich der ausserbörsliche Handel beispielsweise 2022 als äusserst stabil, während börsenkotierte Aktien stark an Wert verloren.

Im Vergleich zum SPI weisen OTC-Aktien eine deutliche geringere Volatilität auf. Chart: www.yourmoney.ch

Zudem bezahlen diese oft lukrative Dividenden, welche manchmal sogar durch Naturaldividenden an den Generalversammlungen ergänzt werden. So beträgt die Dividendenrendite beispielsweise bei der im Raum St. Gallen tätigen Acrevis Bank 2,6%. Ein weiteres gutes Beispiel ist der Energieversorger EW Jona-Rapperswil, welcher in den letzten beiden Jahren eine Dividende in der Höhe von 200 CHF ausgezahlt hat, was einer Rendite von 3,8% entspricht.

Da es sich bei ausserbörslich gehandelten Aktiengesellschaften oft um regional stark verwurzelte und traditionsreiche Unternehmen handelt, spielt regelmässig auch ein sentimentaler Faktor eine Rolle. Anleger haben so die Möglichkeit, in starke und stabile Schweizer Unternehmen zu investieren. Zudem führt der gute Sektormix ebenfalls zu einer ausgeglichenen und stabilen Entwicklung.

Nicht kotierte Aktien zeichnen sich zudem auch durch eine hohe Bilanzqualität aus. Die meisten dieser Gesellschaften verfügen über eine Eigenkapitalquote von weit über 50%. Nicht wenige haben sogar mehr als 80% an Eigenkapital (s. z.B. Aluminium Laufen). Eine solch konservative Finanzierung führt dazu, dass diese Firmen auch in Krisenzeiten über eine hohe Resilienz verfügen und kaum auf Bankkredite zur Überbrückung von Engpässen angewiesen sind. Damit sind ihre Aktien weniger anfällig für Kurseinbrüche aufgrund von negativen Nachrichten.

Nachteile von nicht kotierten Aktien

Trotz der vielen Vorteile verfügen nicht kotierte Aktien natürlich auch über einige Nachteile. So müssen Anleger beispielsweise aufgrund der vergleichsweise geringeren Handelsliquidität bei den meisten Titeln über einen längeren Anlagehorizont verfügen. Um eine grössere Position eines Nebenwerts zu verkaufen, kann es theoretisch mehrere Tage oder gar Wochen dauern. Gleiches gilt beim Kauf: Eine gewünschte Position kann oft nicht sofort, sondern nur über einen längeren Zeitraum aufgebaut werden. Dies trifft allerdings nur bei selten gehandelten Titeln zu. Die im BEKB-OTC-Liquidity-Index enthaltenen mehr als 50 Valoren weisen oft eine höhere Liquidität auf als Small Caps an der SIX Swiss Exchange.

Während börsenkotierte Aktiengesellschaften zudem in aller Regel quartalsweise einen Bericht zum Geschäftsverlauf publizieren und regelmässig mit ihren Aktionären kommunizieren, halten sich die nicht kotierten Gesellschaften mit der Kommunikation zum Teil sehr zurück. Aus diesem Grund hat es sich schweizeraktien.net zur Aufgabe gemacht, regelmässig über OTC-Aktien zu berichten. Weitere Informationen dazu finden Sie am Ende des Beitrages.

Trotz dieser Nachteile hat der OTC-Handel in den letzten Jahren stetig zugenommen. Wie Sie nicht kotierte Aktien in der Schweiz kaufen können, zeigen wir Ihnen weiter unten.

nicht kotierte Aktien
Der OTC-X Liquidity Index zeigt das Wachstum der rund 50 liquidesten OTC-Aktien. Bild: otc-x.ch

Wer handelt mit OTC-Aktien?

Unter den Anlegern, die in OTC-Aktien investieren, befinden sich Kleinstaktionäre, vermögende Privatpersonen und einige professionelle Investoren. Bei vielen Anlegern, die ausserbörslich investieren, handelt es sich auch um Privataktionäre, welche die Aktien entweder aus Verbundenheit zum Unternehmen, für den jährlichen Besuch der Generalversammlung oder aufgrund der attraktiven Renditechancen halten. Zudem gibt es auch Vermögensverwalter und andere professionelle Investoren, die sich auf diese Nebenwerte spezialisiert haben. Dazu gehören beispielsweise die Beteiligungsgesellschaft Nebag, der OTC-X Fund der Berner Kantonalbank, der Quantex Nebenwertefonds und der Substanzwerte Fonds von AMG.

Die Mehrheit dieser Anleger verfolgt eine langfristige Strategie und setzt auf «buy-and-hold» über Jahre oder gar Jahrzehnte. Allerdings ist es auch möglich, durch geschicktes Stock-picking und das Ausnutzen von Bewertungsabschlägen mit kurz- und mittelfristigen Strategien eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.

Beim Aufbau einer Position ist jedoch oft Geduld gefragt. Gerade wer eine grössere Position an nicht kotierten Aktien aufbauen will, kann dies selten in einer einzigen Transaktion erledigen. In Einzelfällen finden auf OTC-X auch sogenannte Blocktransaktionen statt. Aufgrund des nicht vorhandenen Derivate-Handels auf Nebenwerten werden auch weniger starke Kursschwankungen provoziert. Ein starker Abverkauf, von welchem man als Käufer profitieren könnte, ist also eher selten. Allerdings sind die rund 50 Titel im BEKB-OTC-X Liquidity-Index meist liquide. Hingegen gibt es unter den anderen Aktien Titel, die weniger liquide sind.

Was sind börsenkotierte Aktien?

Im Gegensatz zu den nicht kotierten Nebenwerten werden börsenkortierte Aktien in der Schweiz an den zwei regulierten Börsen SIX Swiss Exchange und BX Swiss gehandelt. Aktuell sind rund 280 Schweizer Unternehmen dort gelistet.

Kotierte Aktien Definition

Kotierte Aktien sind solche, die über eine Zulassung zum amtlichen Handel an einer Börse verfügen. In der Schweiz werden diese an der SIX Swiss Exchange Börse und der BX Swiss gehandelt. Die BX Swiss ist die frühere Berner Börse. 2017 wurde die BX von der Stuttgarter Börse übernommen. Zuvor war sie im Besitz von verschiedenen Schweizer Banken. Auch die SIX ist heute noch im Besitz von rund 120 Schweizer Banken.

Was ist eine kotierte Gesellschaft, und was sind kotierte Wertschriften?

Eine kotierte Gesellschaft ist in der Regel eine Aktiengesellschaft, deren Aktien an der Börse gehandelt werden. Kotierte Wertschriften bedeuten das gleiche wie kotierte Aktien und bezeichnen die Anteile der Gesellschaft, welche man als Aktionär kaufen kann.

Dafür ist ein Börsengang, ein sogenanntes IPO (Initial Public Offering) notwendig. 

Welche Unternehmen sind an der SIX kotiert?

An der SIX sind aktuell über 230 Schweizer Unternehmen kotiert. Darunter befinden sich Aktiengesellschaften jeder Art und Grösse. Von sogenannten Small Caps und KMUs bis hin zu internationalen Riesen wie Nestlé, Roche und Novartis. Im Gegensatz zum OTC-Handel herrscht an der SIX-Börse für die meisten Titel eine wesentlich bessere Liquidität. Auch ausländische Investoren können leichter teilnehmen, wodurch ebenfalls mehr Handel ermöglicht wird.

Der grösste Nachteil davon liegt dafür in der erhöhten Volatilität. Während OTC-Aktien eher träge oder gar nicht auf internationale Ereignisse reagieren, zeigen sich diese bei börsenkotierten Gesellschaften meist sofort. Bei guten Neuigkeiten ist das natürlich ein Vorteil. Internationale Krisen können dafür aber zu einem drastischen und rasanten Kursabfall führen.

nicht kotierte Aktien Schweiz
Dies ist ein Auszug der auf der SIX Swiss Exchange gehandelten Aktien. Bild: six-group.com

Wie werden nicht börsenkotierte Aktien gehandelt?

Nicht kotierte Wertschriften werden auf speziellen Plattformen gehandelt, die sich auf den OTC-Handel spezialisiert haben. In der Schweiz ist dies lediglich auf der von der Berner Kantonalbank (BEKB) betriebenen OTC-X, der Privatbank Lienhardt & Partner und bei BPL Bondpartners in Lausanne angeboten.

Wo kann ich nicht kotierte Aktien kaufen?

Am einfachsten geht der Handel mit nicht kotierten Aktien über die OTC-X Plattform der BEKB. Neben Schweizer OTC-Aktien finden sich dort auch die wichtigsten Kursdaten und News zu den entsprechenden Titeln. Für den Kauf oder Verkauf ist wie bei jeder Wertschriftentransaktion ein Depotkonto bei der BEKB oder einer anderen Bank notwendig.

OTC-X

OTC-X ist eine spezielle Plattform (genau genommen handelt es sich dabei um ein «organisiertes Handelssystem gemäss Finanzmarktinfrastrukturgesetz («Finfrag»), auf welcher ausschliesslich nicht börsenkotierte Aktien in der Schweiz gehandelt werden. Sie wird vor allem von Investoren aus der Schweiz und aus Liechtenstein genutzt. Grundsätzlich könnten auch ausländische Investoren auf OTC-X investieren, sofern ihre Bank über einen Partner in der Schweiz verfügt.

Auf der Plattform werden aktuell 239 nicht kotierte Aktien bei einer gesamten Marktkapitalisierung von 18,856 Mia. CHF angeboten. Trotz steigendem Interesse an dieser Art des Aktienhandels verabschieden sich auch immer wieder Gesellschaften vom äusserbörslichen Handel. Während 2022 noch 247 Firmen ihre Aktien über OTC-X angeboten haben, sind es ein Jahr später 8 weniger. So hat beispielsweise die Umstellung von Inhaber- auf Namenaktien bei einigen Gesellschaften zum Rückzug von OTC-X geführt. Wer aber eine mit Bonds vergleichbare stabile Anlageklasse sucht, ist bei den meisten nicht kotierten Schweizer Aktien nach wie vor gut aufgehoben.

OTC-Handel
So sieht die Startseite von OTC-X aus. Bild: otc-x.ch

Kauf einzelner OTC-Aktien

Um einzelne Nebenwerte auf OTC-X zu erwerben, stehen zwei Möglichkeiten offen: Entweder werden die Handelsaufträge über Ihre Hausbank erteilt oder der Käufer eröffnet ein «Execution-only» Depot bei der BEKB. Der Vorteil der letzteren Option liegt darin, dass man damit einen direkten Zugang zu OTC-X und weiteren Marktplätzen erhält. Neben dem Zugang zur OTC-X gibt es damit auch einen direkten Zugang zur Schweizer Börse SIX. Ausserdem können BEKB-Kunden tokenisierte Vermögenswerte an der SME-X handeln.

Kauf eines OTC-Fonds

Auf OTC-X werden Aktien von Firmen aus verschiedenen Branchen gehandelt, wodurch ein gut ausgeglichener Branchenmix entsteht. OTC-X hat diese in 10 Branchenindizes eingeteilt. Der OTC-X All Share bildet alle Branchen ab. Dort ist auch die Performance YTD – also die prozentuale Entwicklung im bisherigen Jahr – jeder einzelnen Branche sichtbar. 2023 konnten die Bergbahnen bisher am meisten zulegen und liegen mit +7,9% klar vorne. Das Schlusslicht wird aktuell von Nahrung und Getränke gebildet. Dieser Index schneidet mit -11,9% im Jahr 2023 bisher am schlechtesten ab.

Dies ist die bisherige Entwicklung im 2023 der 54 liquidesten OTC-Aktien gemäss Liquidity Index. Bild: otc-x

Ein weiterer nützlicher Index ist der OTC-X Liquidity. Dieser bildet die rund 50 liquidesten nicht kotierten Aktien auf OTC-X ab. Dort finden Sie auch Papiere, die mehrmals pro Woche Abschlüsse generieren. Bei diesen Titeln ist der Auf- oder Abbau einer Position ein wenig einfacher als bei sehr selten gehandelten Aktien wie beispielsweise der Regiobank Männedorf.

Diese Indizes haben aber rein informativen Charakter. Auf OTC-X selbst gibt es keine Indexzertifikate, die gehandelt werden können.

Wer seine Investitionen möglichst breit streuen möchte, der investiert am besten in einen Fonds, wie beispielsweise den OTC-X-Fund. Dieser bildet ausserbörslich gehandelte Wertpapier aus den Branchen Industrie, Energie, Tourismus, Immobilien, Banken, Transport und Diverse ab. Der OTC-X-Fund ist allerdings nur für professionelle Anleger zugänglich.

nicht kotierte Aktien Schweiz
Fondsstruktur des OTC-X Funds nach Branchen. Bild: bekb.ch

Nicht kotierte Aktien Bewertung

Wie bei jedem Anlagegeschäft stellt sich auch bei nicht kotierten Aktien die Frage nach der steuerlichen Bewertung. Diese ist etwas komplizierter als bei börsenkotierten Wertschriften, bei welchen der Steuerwert dem Börsenkurs entspricht.

Neben der rein steuerlichen Bewertung gelten für die Bewertung von nicht kotierten Aktien die gleichen Kennnzahlen wie bei börsenkotierten Aktien. Zu den wichtigsten zählen das Kurs-/Gewinn-Verhältnis (KGV), das Kurs-/Buchwert-Verhältnis (KBV) und die Dividendenrendite. Schweizeraktien.net analysiert und kommentiert die Abschlüsse von mehr als 50 nicht kotierten Aktiengesellschaften.

Berechnung Steuerwert nicht kotierte Aktien Schweiz

Da ausserbörslich gehandelte Wertpapiere nicht über einen Börsenkurs verfügen, müssen andere Grundlagen für die Bewertung verwendet werden. Die Bewertung von nicht kotierten Aktien richtet sich in der Schweiz nach dem Kreisschreiben 28 (Wegleitung zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer). Darauf haben sich sämtliche Kantone geeignet, womit die Besteuerung schweizweit vereinheitlicht wurde. 

Nebenwerte werden grundsätzlich nach dem Verkehrswert bewertet. Dieser unterscheidet sich, je nachdem, ob die entsprechende Aktie regelmässig ausserbörslich gehandelt wird oder nicht. Wird sie regelmässig gehandelt, bestehen also seriöse Angebots- und Nachfragekurse, dann ist der Kurs am 31. Dezember massgebend. 

Ist dies nicht der Fall, gilt der effektive Kaufpreis als Verkehrswert. Wenn auch dies nicht gegeben ist, dann werden Unternehmen nach speziellen im Kreisschreiben festgelegten Kriterien bewertet. Dabei wird je nach Branche nur nach dem Substanzwert oder zusätzlich noch nach dem Ertragswert bewertet.

Der Substanzwert entspricht grundsätzlich dem steuerbaren Eigenkapital einer Gesellschaft, wobei stille Reserven hinzugerechnet werden.

Der Ertragswert wird dagegen anhand des Reingewinnes gemäss Jahresrechnung ermittelt. Dazu werden einmalige und ausserordentliche Aufwendungen hinzugerechnet und einmalige und ausserordentliche Erträge abgezogen.

Nicht kotierte Aktien – Fazit

Nicht kotierte Aktien können sich für Investoren mit einem langen Anlagehorizont durchaus lohnen. Sie eignen sich besonders gut für Anleger, die Stabilität schätzen und die sich einer möglichst geringen Volatilität aussetzen wollen.

In der Schweiz werden nicht kotierte Aktien beispielsweise auf OTC-X gehandelt. Dies ist eine Plattform der BEKB, die sich auf den OTC-Handel spezialisiert hat. Im Gegensatz zur Schweizer Börse SIX werden hier also lediglich Nebenwerte angeboten.

Am einfachsten funktioniert der Handel dieser ausserbörslichen Wertschriften, indem der Käufer ein Depot bei der BEKB direkt eröffnet. Alternativ können Handelsaufträge aber auch über die eigene Hausbank ausgeführt werden.

Das Team von schweizeraktien.net erstellt jeweils zu Beginn des Jahres eine Liste mit den Schweizer Aktien Favoriten. In einem monatlichen Update werden die aktuelle Performance diskutiert und einzelne Gesellschaften speziell besprochen. Diese finden Sie unter der Übersicht für das aktuelle Jahr.