SwissShrimp: Weitere Fortschritte in der Produktion

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Die SwissShrimp AG züchtet in Rheinfelden Crevetten vom Typ Pacific White Shrimp. Bild: zvg

Das Nahrungsmittel Start-up SwissShrimp AG war 2022 mit Schwierigkeiten in der Produktion konfrontiert. Im aktuellen Geschäftsjahr läuft es nun wieder besser, nachdem Anpassungen in der Organisation und Produktion vorgenommen wurden. Wie das Unternehmen in einem Aktionärsbrief schreibt, werden wieder Shrimps in prognostizierbaren Mengen und Grössen produziert. Verbessert wurden auch Teile der Infrastruktur, was zu tieferen Produktionskosten führen soll. Künftig wird der Produzent von Schweizer Garnelen den Fokus wieder verstärkt auf das Marketing richten.

Wie das Unternehmen weiter schreibt, konnten durch die bis Mitte November durchgeführte Kapitalerhöhung 1.5 Mio. CHF an frischem Kapital eingeworben und 56 neue Aktionäre gewonnen werden. Das Ziel von 3 Mio. CHF sei zwar bisher nicht erreicht worden. Allerdings würden weiterhin Gespräche mit potenziellen Grossinvestoren laufen. Für das kommende Geschäftsjahr 2024 zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, den Break-even zu erreichen. Dazu sollen rund 45 Tonnen Shrimps in Rheinfelden produziert werden.

Ausserdem teilte das Unternehmen mit, dass Matthias Laube die Nachfolge von Rafael Waber antritt. Waber gehört zu den Gründungsmitgliedern und hat SwissShrimp seither als Geschäftsführer begleitet. Matthias Laube studierte Betriebswirtschaft und war unter anderem Generalsekretär des Departements Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau. Zuletzt arbeitete er als Geschäftsführer einer Alters- und Pflegeinstitution mit 60 stationären Pflegeplätzen und 28 Alterswohnungen.

Nach dem Abschluss der Kapitalerhöhung hat sich auch der Aktienkurs wieder positiv entwickelt. Chart: otc-x.ch

Die Aktien der SwissShrimp AG werden ausserbörslich auf OTC-X gehandelt. Zuletzt wurden 375 CHF für eine Aktie bezahlt.

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