
Der Edelmetallverarbeiter CMSA Holding aus Biel informierte an der Generalversammlung im Mai über einen Aktiensplit. Wie das Unternehmen am Branchentalk Industrie vom 2. Juni bekannt gab, wird der Split nun am 3. Juni 2026 durchgeführt.
Neu ist das Aktienkapital von 1.4 Mio. CHF in 140’000 Namenaktien mit einem Nomninalwert von je 10 CHF eingeteilt, statt wie bisher in 14’000 Namenaktien mit einem Nennwert von je 100 CHF. Der Aktiensplit erfolgt im Verhältnis 1:10. Für eine bisherige Namenaktie erhalten die Aktionärinnen und Aktionäre künftig zehn Namenaktien. Diese werden automatisch in die jeweiligen Depots eingebucht.
Mehr Liquidität und Aktien für Mitarbeitende
Erstmals gehandelt werden die Titel nach dem Split am 3. Juni auf OTC-X. Von der Massnahme erhofft sich die CMSA Holding einen liquideren Handel der Aktie. Zudem soll Mitarbeitenden vermehrt die Möglichkeit gegeben werden, sich am Unternehmen zu beteiligen. Dies erklärte Philipp von Büren am Branchentalk Industrie 2026.
Das für die Luxusgüterindustrie und die Medtech-Branche tätige Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von 232.1 Mio. CHF. Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA belief sich auf 51.6 Mio. CHF, der Reingewinn auf 22 Mio. CHF. Die Zahlen wurden massgeblich durch höhere Edelmetallpreise gestützt. Die operative Leistung im Industriegeschäft ohne Edelmetalltransaktionen erreichte auf Stufe EBITDA 10.8 Mio. CHF.
Den Aktionären wurde für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 125 CHF je Aktie (vor dem Aktiensplit) ausgeschüttet.





