
Die Energie Zürichsee Linth AG (EZL) richtet ihren strategischen Fokus neu aus und veräussert ihre beiden Tochtergesellschaften MZ Sanitär+Heizung AG sowie Lampert+Walker AG. Die Unternehmen werden im Rahmen eines Management Buyouts von den bisherigen Geschäftsführern per 1. September 2026 übernommen.
Wie EZL in einer Medienmitteilung schreibt, soll der Schritt die strategische Ausrichtung des Energieversorgers schärfen und gleichzeitig den beiden Gesellschaften ermöglichen, sich unter bestehender Führung eigenständig weiterzuentwickeln. Für Mitarbeitende, Kunden und Geschäftspartner ändere sich vorerst nichts. Die operativen Tätigkeiten würden unverändert fortgeführt, bestehende Verträge blieben bestehen und auch die bisherigen Ansprechpartner stünden weiterhin zur Verfügung.
Strategischer Fokus soll geschärft werden
Der Verwaltungsratspräsident der Energie Zürichsee Linth AG, Martin Roth, betont, dass die Transaktion den strategischen Fokus der EZL weiter schärfe. Gleichzeitig seien die Verantwortlichen überzeugt, dass die beiden Unternehmen unter der Führung ihrer bisherigen Geschäftsführer die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche und eigenständige Zukunft hätten. Zudem bleibe die Kontinuität für Mitarbeitende, Kunden und Geschäftspartner gewährleistet. Über die finanziellen Konditionen der Transaktion haben die Parteien laut Mitteilung Stillschweigen vereinbart.
Die Energie Zürichsee Linth AG erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Nettoumsatz von 73.7 Mio. CHF und wies ein operatives Ergebnis auf Stufe EBITDA von 10.4 Mio. CHF aus. Der Reingewinn erreichte einen Rekordwert von 5.1 Mio. CHF. Das Geschäftsjahr 2025/26 endete per September 2026. Angaben zum Geschäftsverlauf wurden bisher nicht kommuniziert.

Die Aktien der EZL werden ausserbörslich auf OTC-X gehandelt. Zuletzt wurden 1200 CHF für eine Aktie bezahlt. Bei einer gleichbleibenden Ausschüttung von 60 CHF pro Aktie liegt die Dividendenrendite bei 5%.






Ein guter Schritt. Die haben nie wirklich dazu gehört. Fokus auf den Kern. Keine Abenteuer mehr.
Die Investoren sind dabei wegen der Dividende und dem Cash-Flow. Das muss man liefern, nicht mehr, nicht weniger.