
Die Schilthornbahn hat im Sommer 2026 operativ deutlich zugelegt. Zwischen Mai und September stiegen die Frequenzen der Luftseilbahn gegenüber der Vorjahresperiode um rund 33 %, während der Gesamtertrag um 17,8 % zunahm, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Von der positiven Entwicklung profitierten auch die Gastronomie, die Hotels sowie die Shop-Betriebe.
Liquidität bleibt angespannt
Trotz des erfolgreichen Sommergeschäfts bleibt die Liquidität nach Abschluss des milliardenschweren Bahnprojekts angespannt. Der Verwaltungsrat hat deshalb die Vorbereitungen für eine Aktienkapitalerhöhung eingeleitet. Die erforderliche Grundlage wurde an der Generalversammlung vom Juni 2026 geschaffen, als die Aktionärinnen und Aktionäre der Einführung eines Kapitalbands mit über 97 % Zustimmung zustimmten.
Die starke Nachfrage führt die Gesellschaft insbesondere auf die seit April 2026 erstmals während einer gesamten Sommersaison verfügbare Vollkapazität der neuen Luftseilbahnen zurück. Auch das stabile Sommerwetter und die hohen Temperaturen im Unterland sorgten für zusätzliche Gäste.
Über die Durchführung und die Konditionen der Kapitalerhöhung will der Verwaltungsrat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Eine Umsetzung wäre noch im laufenden Jahr 2026 möglich.

Die Aktien der Schilthornbahn werden ausserbörslich auf OTC-X gehandelt. Zuletzt wurden 1261 CHF für eine Aktie bezahlt. Seit Jahresbeginn hat der Aktienkurs knapp 3% verloren.





