Schaffner: Abschreiber von 2,7 Mio CHF wegen US-Steuereffekt, Guidance bestätigt

Guidance bestätigt.

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Die Schaffner Hauptverwaltung in Luterbach. Bild: Schaffner.com

Der Komponentenhersteller Schaffner muss wegen der US-Steuerreform eine einmalige Anpassung auf latenten Steuerguthaben in Nordamerika von 2,7 Mio CHF vornehmen. Diese werde allerdings teilweise durch andere Sondereffekte kompensiert, teilt das Unternehmen am Montag mit. Deshalb werde an der Guidance vom vergangenen Dezember festgehalten.

An der Bilanzmedienkonferenz zum Geschäftsjahr 2016/17 hatte Schaffner für die EBIT-Marge 2017/18 einen Wert „im mittleren einstelligen Prozentbereich“ in Aussicht gestellt und damit lediglich eine defensive Prognose abgegeben; dies in Anbetracht der 2016/17 erreichten Marge von 5,9%, welche bereits am oberen Ende der neuen Prognose lag. Damit dürfte sich die Marge leicht rückläufig bis bestenfalls gehalten entwickeln. Begründet wurde die vorsichtige Guidance unter anderem mit dem anhaltenden Preisdruck.

Die Auswirkungen des Brandes vom 30. Dezember 2017 in einem Teil des Schaffner-Werks in Thailand dürften die aktuelle Geschäftsentwicklung operativ nicht beeinflussen, heisst es weiter. Die Lieferbereitschaft gegenüber den Kunden sei jederzeit aufrechterhalten worden.

Insgesamt befinde sich das Unternehmen weiterhin auf Wachstumskurs. Wegen der eingangs erwähnten Sondereffekte werde das Ergebnis im ersten Semester 2017/18 aber leicht unter dem Vorjahreswert liegen. Damals wurde ein Reinergebnis von 4,2 Mio CHF erzielt.

Das Halbjahresergebnis wird am 9. Mai 2018 publiziert.

cf/rw

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