Valora steigert im Jahr 2017 den Betriebsgewinn

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Quelle: Valora

Der Handelskonzern Valora hat im Geschäftsjahr 2017 zwar etwas weniger Umsatz erzielt, die Profitabilität jedoch klar verbessert. Der Generalversammlung wird wie in den Vorjahren eine Dividende von 12,50 CHF je Aktie vorgeschlagen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ging der Nettoumsatz leicht um 0,9% auf 2,08 Mrd CHF zurück. Die Bruttogewinnmarge lag dabei um 50 Basispunkte höher bei 42%, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das EBIT stieg um 9,3% auf 79,0 Mio CHF, bei einer Marge von 3,8% nach 3,4% im Vorjahr. Unter dem Strich erwirtschaftete Valora ein Konzernergebnis von 57,1 Mio nach 63,4 Mio im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat Valora die Erwartungen der Analysten erfüllt. Der AWP-Konsens hatte einen Nettoumsatz von 2,08 Mrd, ein EBIT von 79 Mio und einen Gewinn von 56 Mio CHF prognostiziert.

Neue Mittelfristziele

Valora-CEO Michael Mueller bezeichnet die Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2017 in der Meldung als „erfreulich“. Mit den Übernahmen von BackWerk und Pretzel Baron und den Investitionen in die Produktionskapazitäten seien die Weichen für weiteres Wachstum gestellt worden.

Für 2018 rechnet Valora mit einem EBIT von 87 Mio bis 93 Mio CHF. Ausserdem hat sich der Konzern neue Mittelfristziele gesetzt: Neu strebt das Unternehmen eine Bruttogewinn-Marge von 42% und eine EBIT-Marge von 5% an. Das Erreichen der Ziele sei frühestens ab dem Jahr 2020 zu erwarten, heisst es in der Mitteilung.

Die Aktie der Valora liegt zur Zeit bei 350 CHF und ist an der Six Swiss Exchange kotiert.
an/uh
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