Lienhardt & Partner: Halbjahresgewinn steigt um 13.8 Prozent

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In der ersten Jahreshälfte 2018 erzielten Lienhardt & Partner einen Halbjahresgewinn von 3.20 Millionen Franken (+13.8%), womit das Vorjahresergebnis übertroffen wurde. Die Diversifikation durch die Geschäftsfelder Private Banking, Immobilien und Vorsorge habe sich wiederum bewährt, teilt das Zürcher Bankhaus mit.

Durch das anhaltend negative Zinsumfeld reduzierte sich der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegenüber dem Vorjahr leicht um 0.8%. Dabei sei eine konservative Wertberichtigungspolitik angewendet worden. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte merklich gesteigert werden (+11.4%), das Ergebnis des Handelsgeschäftes blieb unter den Vorjahreszahlen (-14.0%) und der übrige ordentliche Erfolg unverändert (+0.5%).

Verbesserung der Cost-Income-Ratio

Der Personalaufwand fiel gegenüber dem Vorjahr um 4.9% tiefer aus, der Sachaufwand erhöhte sich hingegen aufgrund von höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit einem wichtigen Informatikprojekt (+6.5%). Damit verbunden waren auch Investitionen, welche die Abschreibungen erhöhten (+52.0%). Trotzdem konnte die Cost-Income-Ratio von 68.3% auf 65.0% verbessert werden. Insgesamt ergeben sich aus diesen Zahlen ein um 13.5% höherer Geschäftserfolg von 4.14 Mio. CHF und ein um 13.8% verbesserter Halbjahresgewinn von 3.20 Mio. CHF.

Die Kundengelder sind seit Jahresanfang auf 709.28 Mio. CHF (+3.5%) und die Kundenausleihungen auf 600.13 Mio. CHF (+3.0%) gestiegen. Die Bilanzsumme nahm infolgedessen im ersten Halbjahr 2018 um 22.10 Millionen auf 919.62 Mio. CHF zu (+2.5%).

Die Aktien von Lienhardt werden auf der ausserbörslichen Handelsplattform OTC-X der Berner Kantonalbank (BEKB) und bei Lienhardt & Partner selbst gehandelt. Der letztbezahlte Kurs lag bei 2’550 CHF.

 

 

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