Energie Zürichsee Linth: Umsatzsteigerung trotz heissen Sommers

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Der regionale Versorger Energie Zürichsee Linth AG (EZL) hat seine Geschäftszahlen für das Ende September 2018 beendete Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach stieg der Umsatz um 8,3% auf 54 Mio. CHF, obwohl der Absatz von Erdgas/Biogas rückläufig war. Das Geschäftsjahr 2018 sei vom heissen und langen Sommer mit hohen Temperaturen geprägt gewesen, was deutlich weniger Tage ergeben hätte, an denen geheizt wurde, schreibt die EZL in ihrem Geschäftsbericht 2018. Kompensiert wurden konnten diese Verluste durch Neukunden, so dass unter dem Strich ein Rückgang um 3% gegenüber dem Vorjahr für den Energieträger Gas zu verzeichnen war.

Absatzsteigerung im Bereich Treibstoff aus Erdgas/Biogas (CNG)

Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Mobilitätsthemen, negative Berichterstattung und
Skandale im Zusammenhang mit Diesel-, Russ- und CO2-Emmissionen sprächen eine immer deutlichere Sprache zugunsten eines Einsatzes vom umweltschonenden
Treibstoff Erdgas/Biogas (CNG), schreibt die EZL weiter. In diesem Bereich
konnte eine Absatzsteigerung von 7% verzeichnen werden.

Der Gewinn blieb gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert und lag bei 4.3 Mio CHF. EZL will die Dividende leicht erhöhen, bei der Generalversammlung im März diesen Jahres wird eine Ausschüttung von 52.50 CHF je Aktie beantragt.

2018 starteten überdies die Bauarbeiten für den Energieverbund Jona. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Rapperswil-Jona, der Baugesellschaft Langrüti-Mitte und Energie Zürichsee Linth.

Die Aktien der Energie Zürichsee Linth AG werden ausserbörslich auf OTC-X gehandelt. Zuletzt wurden 1’795 CHF für eine Aktie gezahlt. Auf dem aktuellen Kursniveau liegt die Dividendenrendite bei rund 2.8%.

 

 

 

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