Valora: Prognose wird nach Gewinn der SBB-Ausschreibung gekürzt

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Der Kioskbetreiber Valora passt seine Prognosen für das laufende Jahr nach unten an. Als Folge der neuen SBB-Verträge würden die Ergebnisziele für 2019 korrigiert, schreibt Valora in einer Mitteilung zum heutigen Investorentag. Ab 2021 wird wieder mit einer deutlichen Gewinnsteigerung gerechnet.

Konkret erwartet Valora im laufenden Jahr einen Betriebsgewinn von 89 Mio. CHF, und 2020 soll ein Ergebnis in einer „ähnlichen Grössenordnung“ resultieren. Zuvor war das Unternehmen für 2019 von einem EBIT zwischen 96 und 104 Mio. CHF ausgegangen.

Als Grund für die Kürzung der Prognosen nennt Valora die zusätzlichen Kosten im Zusammenhang mit dem Zuschlag von den SBB für die Bewirtschaftung von 262 Kiosk- und Convenience-Flächen, der im April kommuniziert worden war.

Neue Mittelfrist-Ziele

Insgesamt sieht sich das Unternehmen im laufenden Jahr aber auf Kurs. Die Aussenumsätze nahmen bis Ende Mai zwar um 0,8% auf 1,1 Mrd. CHF ab, was hauptsächlich auf die Wechselkursentwicklung zurückzuführen sei. Bei den Produktekategorien entwickle sich das Food-Geschäft weiterhin stark, womit der Rückgang im Pressegeschäft kompensiert worden sei.

Ab dem Jahr 2021 sollen die Gewinne wieder deutlich ansteigen. Gemäss den neuen Mittelfristzielen bis 2025 soll der Aussenumsatz jährlich um 2 bis 3% zunehmen. Gleichzeitig sollen die Bruttogewinnmarge durchschnittlich um 0,5 Prozentpunkte und die EBIT-Marge um 0,2 Prozentpunkte steigen. Unter dem Strich wird ab 2022 eine Steigerung des Gewinn pro Aktie um jährlich 7% in Aussicht gestellt.

Die Aktien von Valora sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Zuletzt wurden 263.50 CHF für eine Aktie gezahlt.

an/rw

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