Talk im Turm – Beat Brechbühl: „Die Schweizer Wirtschaft ist zu wenig nah beim Volk.“

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Der Finanzblog schweizeraktien.net startet mit einem fokussierten Videoangebot. Zu den Formaten gehören Interviews mit Finanzspezialisten und die Gesprächsrunde „Talk im Turm“. In dieser Gesprächsrunde diskutieren der schweizeraktien.net-Gründer und Finanzjournalist Björn Zern und der Wirtschaftsanwalt Beat Brechbühl einmal monatlich Wirtschaftsthemen, die für Schweizer KMU und Investoren wichtig sind.

Schweiz muss selbstbewusster gegenüber dem Ausland auftreten

Im ersten „Talk im Turm“ widmen sich Zern und Brechbühl dem negativen Abstimmungsergebnis über die Unternehmenssteuerreform (USR) III, die Folgen für den Wirtschaftsstandort Schweiz und die Kritik an der sogenannten „Wirtschaftselite“. Beat Brechbühl ruft zu Selbstkritik auf und stellt fest, dass die Wirtschaft zu wenig nah beim Volk sei. Er vermisse auch Empathie bei der Wirtschaft, so der Berner Jurist und Verwaltungsrat mehrerer KMU. Auch übt er Kritik an der Kampagne der USR III-Befürworter, die er als zu „technokratisch“ bezeichnet. Ein rasches Abwandern von ausländischen Firmen nach dem Scheitern der Abstimmung erwartet der Managing Partner der Anwaltskanzlei KellerhalsCarrard zwar nicht, warnt aber vor einer weiteren Lockerung bei diversen Standortvorteilen für die Schweiz. Insgesamt macht sich Brechbühl stark für ein selbstbewussteres Auftreten der Schweizer Politik gegenüber dem Ausland.

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