Ypsomed: Umsatzwachstum im 1. Halbjahr und positiver Ausblick für Gesamtjahr

Investitionen in die Insulinpumpe YpsoPump belasten die Gewinnentwicklung . Unter dem Strich schaut dennoch mehr heraus als im Vorjahr.

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Aktienkursentwicklung von Ypsomed. Quelle: money-net

Ypsomed ist im ersten Halbjahr 2017/18 weiter gewachsen. Investitionen in die Insulinpumpe YpsoPump haben die Gewinnentwicklung allerdings belastet. Unter dem Strich schaut dennoch mehr heraus als im Vorjahr. Im zweiten Halbjahr will sich der Konzern steigern und erhöht die Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Der Umsatz legte im Berichtshalbjahr (per Ende September) um 15% auf 213,4 Mio CHF zu, wie das Berner Medizinaltechnikunternehmen am Donnerstag mitteilte. Stark entwickelte sich das Segment Diabetes Care, wo die Erträge um 25% auf 141,9 Mio CHF zulegten.

Im Bereich Delivery Systems, in welchem Pharma- und Biotechkunden Injektionssysteme und zugehörige Dienstleistungen angeboten werden, nahm der Umsatz hingegen um 2,2% auf 62,7 Mio ab. Im Bereich „Übrige“, der sich aus der Tochterfirma Ypsotec sowie betrieblich nicht genutzter Liegenschaften zusammensetzt, wurde wiederum eine Steigerung um 12% auf 8,7 Mio erreicht.

Das Betriebsergebnis EBIT ging allerdings um 4,3% auf 26,9 Mio CHF zurück und die entsprechende Marge auf 12,9% von 15,2%. Das Ergebnis wurde belastet durch die Investitionen in die mylife YpsoPump, die geografische Expansion in neue Märkte sowie die Inbetriebnahme zusätzlicher Maschinen und Automaten für Pen- und Autoinjektor-Plattformen, wie es heisst. Im Segment Delivery Systems sei es im Vergleich zum Vorjahr zu einer temporär tieferen Produktionsauslastung gekommen.

Der Reingewinn wiederum stieg u.a. aufgrund eines höheren Finanzertrag um 4,3% auf 23,4 Mio. Mit den Zahlen hat Ypsomed die Erwartungen von Analysten im AWP-Konsens nicht ganz erreicht.

Zuversichtlicher Ausblick für laufendes Geschäftsjahr

Mit Blick auf die weitere Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr zeigt sich Ypsomed zuversichtlich. Das zweite Halbjahr werde gegenüber der Berichtsperiode deutlich stärker ausfallen, heisst es. Konkret wird im Segment Delivery Systems mit einem „starken“ Umsatzwachstum gerechnet mit entsprechend höherer Produktionsauslastung.

Daher schraubt der Konzern seine Jahresprognose nach oben. Neu will man den Umsatz um rund 18% steigern (bisher: 15%) und auf Stufe EBIT ein Ergebnis von „gegen 60 Mio CHF“ erreichen. Beim EBIT war bisher die Rede von einem gleichen oder leicht höheren Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (55,3 Mio).

AWP

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