Bergbahnen Hohsaas: Liquiditätsnot und Rücktritte stürzen Gesellschaft in schwere Turbulenzen

Gericht gewährt provisorische Nachlassstundung - Gemeindepräsident von Saas-Grund übernimmt Geschäftsführung ad interim

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Beste Aussichten nur für Gäste, nicht für Aktionäre: Bergbahnen Hohsaas in akuter Geldnot. Bild: Bergbahnen Hohsaas AG, www.hohsaas.ch

Mitte Mai berichtete der lokal stets gut informierte Walliser Bote erstmals über dunkle finanzielle Wolken, die über den auf OTC-X gelisteten Bergbahnen Hohsaas AG im Walliser Saastal aufgezogen waren. Zunächst war „nur“ von „unbezahlten Rechnungen“ und „akuten Liquiditätsproblemen“ die Rede (Walliser Bote vom 25.05.2018 [Abo]). Spätestens zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich aber ab, dass die Bergbahnen Hohsaas in ein kurzfristiges Liquiditätsproblem hineinsteuerten. Ab etwa Mitte Juni entluden sich diese dunklen Wolken über dem sturmerprobten Saastal dann in einem kräftigen Gewitter mit Blitz und Donner – diesmal jedoch über Saas-Grund und nicht im benachbarten (und bekannteren) Saas-Fee, das noch vor einigen Wochen mit einer überraschenden Generalversammlung schweizweit für Furore sorgte und sich dabei als ein Beispiel für gelebte Aktionärsdemokratie präsentierte.

Mitte Juni berichtete der Walliser Bote dann, dass die Bergbahnen Hohsaas „zurzeit ohne operative Führung“ seien und neben dem CEO Hans Beeri auch Verwaltungsrat Frédéric Bumann seine Demission eingereicht hätte (Walliser Bote vom 18.06.2018 [Abo]). Pikant: die beiden Führungskräfte waren erst Ende 2017 angetreten, auch, um die Gesellschaft „zu entpolitisieren“. In einem lesenswerten Kommentar unter der Rubrik „Fluchtverhalten“ widmete sich erneut der Walliser Bote (WB-Online vom 18.06.2018) – sehr pointiert – der neuen Situation an der Unternehmensspitze.

Rücktritt des VRP – Bezirksgericht Visp gewährt provisorische Nachlassstundung bis zum 27.10.2018

Bis zum (vorläufig) finalen Donnerschlag bei diesem Saastaler Sommergewitter dauerte es dann nur noch wenige Tage: am 25. Juni 2018 machte der Walliser Bote öffentlich, dass die Bergbahnen Hohsaas „vor dem Konkurs“ stehen und beim Bezirksgericht in Visp ein Gesuch um provisorische Nachlassstundung hinterlegt wurde. Auch wurde bekannt, dass der ebenfalls erst seit November 2017 amtierende Verwaltungsratspräsident Raoul Bayard, hauptberuflich im Management der Lonza tätig, von seinem Posten zurückgetreten sei. Das Bezirksgericht Visp hat mit Verfügung vom 27. Juni 2018 die provisorische Nachlassstundung für die Dauer von vier Monaten, d.h. bis zum 27. Oktober 2018, gewährt.

Die Geschäftsleitung und zwei Mitglieder des Verwaltungsrats, bemerkenswerterweise alle mit einem wirtschaftlichen Hintergrund in den Verwaltungsrat gekommen, wollten sich dem aufziehenden Sturm offenbar nicht länger aussetzen und traten vorsichtshalber den schnellen Rückzug an.

Gemeindepräsident des Grossaktionärs Saas-Grund übernimmt Direktion „ad interim“ – „Entpolitisierung“ wird faktisch rückgängig gemacht

Ironie der Geschichte: Bruno Ruppen, Gemeindepräsident des grössten Aktionärs Saas-Grund (61%, inkl. Burgergemeinde Saas Grund mit 10%), der ursprünglich mit der Erneuerung des Verwaltungsrats im Herbst 2017 erst die „Entpolitisierung der Bergbahnen Hohsaas“ initiierte, übernimmt ad interim die Geschäftsführung – und damit die operative Verantwortung – der angeschlagenen Bergbahngesellschaft. Die „entpolitisierte Bahn“ wird damit doch wieder zum lokalen Politikum, was nicht zuletzt auch den Mehrheitsverhältnissen im Aktionariat geschuldet sein dürfte. Ein finaler Konkurs der lokalen Bergbahngesellschaft – verbunden mit einer ungewissen Zukunft des Betriebs – wäre nicht nur für die Grossaktionärin Gemeinde Saas-Grund mit Blick auf die lokale Wertschöpfung ein harter Schlag. Nach Informationen des Walliser Boten beläuft sich die Summe der offenen Forderungen bei einem Aktienkapital von 7 Mio. CHF auf 3,5 Mio. CHF, 1.6 Mio. CHF davon sind Kreditoren und 1,9 Mio. CHF Darlehen.

Vorläufig gescheiterter Sanierungsplan sah Ausgabe neuer Aktien an Gläubiger vor

Offenbar sah der zwischenzeitlich gescheiterte Sanierungsplan des Verwaltungsrats vor, den Gläubigern die Hälfte ihrer Forderungen bis zum 15. Juni 2018 auszuzahlen, wenn die andere Hälfte in Form von neuen Aktien hätte entrichtet werden dürfen. Darauf liessen sich nicht alle Gläubiger ein. Über die vorgesehenen Ausgabekonditionen dieser neuen Aktien und Details des Sanierungsplans wurde öffentlich nichts bekannt. Der im Handelsregister ausgewiesene Nominalwert der Aktien liegt aber noch immer bei 250 CHF. Sollte dies, was wir nicht wissen, auch der anteilige Angebotspreis für die Ablösung von Gläubigerforderungen gewesen sein, wäre es aus einer Aussenperspektive nicht erstaunlich, wenn Gläubiger darauf – auch mit Blick auf die praktisch nicht vorhandene Fungibilität der selbst für OTC-X-Verhältnisse extrem illiquiden Hohsaas-Aktien – nicht eingegangen sind.

Wie auch immer: in der Folge waren die Bergbahnen Hohsaas AG nun definitiv nicht mehr in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen – und das Gesuch um provisorische Nachlassstundung nur ein konsequenter Schritt, um Zeit zu gewinnen und alternative Lösungen zu sondieren.

„Asset rich, cash poor“

Doch wie sieht die Bilanz überhaupt aus? Das Geschäftsjahr 2017/2018 endete zum 31. Mai 2018. Ein offizieller Abschluss zu diesem Datum liegt nicht vor, doch deuten die aktuellen Ereignisse an, dass das Geschäftsjahr 2017/2018 für die Unternehmung alles andere als ein gutes Jahr gewesen ist. Über die Ursachen kann dabei trefflich spekuliert werden. Das schweizweit vielbeachtete „Hammerdeal-Angebot“ zu 222 CHF für ein Saison-Abo, seit der Saison 2017/2018 auch für Saas-Grund (Hohsaas) gültig und von uns im Kern durchaus kritisch gesehen, könnte dabei – so Bruno Ruppen gegenüber den lokalen Medien – eine wichtige Rolle gespielt haben.

Zum 31. Mai 2017 lag das bilanziell ausgewiesene Eigenkapital der Bergbahnen Hohsaas AG nach Informationen von schweizeraktien.net bei hohen 4.9 Mio. CHF oder anteilig knapp 175 CHF (!)/Aktie. Das ist, mit Blick auf die aktuelle Notsituation der Unternehmung, durchaus bemerkenswert, zeigt aber einmal mehr eindrucksvoll auf, wie wenig bilanziertes Eigenkapital im schlimmsten Fall wert ist – wenn die Ertragslage nicht stimmt!

Das eigentliche Problem ist nicht die überwiegend in der Gondelbahn (Buchwert: 10 Mio. CHF) sowie Schneeerzeugungsanlagen (1.8 Mio. CHF), Fahrzeugen (0.7 Mio. CHF) und Pisten/Wegen (0.3 Mio. CHF) gebundene, kurzfristig aber nicht realisierbare Substanz, sondern die Liquidität. Zum Geschäftsjahresende 2016/2017 per 31. Mai 2017 – aktuellere Zahlen liegen noch nicht offiziell vor – entfielen auf liquide Mittel und Wertschriften zusammen gerade einmal rund 160’000 CHF oder etwa 1.1% der Bilanzsumme. Viel zu wenig, um als Bergbahndirektor (oder Verwaltungsrat) sorgenfrei schlafen zu können.

Auch die Erfolgsrechnung zeigte sich schon 2016/2017 von ihrer unbarmherzigen Seite in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld für wintersportlastige Betriebe. Im Vergleich zum Vorjahr 2015/2016 erodierten die Verkehrserträge im Wintergeschäft um 17% auf nur noch 2.5 Mio. CHF (-0.5 Mio. CHF), während das Sommergeschäft mit 1.3 Mio. CHF immerhin konstant geblieben ist und nur angesichts des schwachen Winters relativ an Bedeutung gewonnen hat. Insgesamt war der Ertrag in der Saison 2016/2017 um rund 7.5% oder 350’000 CHF rückläufig. Auffällig in der Erfolgsrechnung war 2016/2017 auch der mit 45% vom Gesamtertrag vergleichsweise hohe und gegenüber Vorjahr sogar – trotz tieferer Einnahmen – um über 7% auf fast 2 Mio. CHF gesteigerte Personalaufwand. Weitere knapp 1.2 Mio. CHF (27% vom Umsatz) entfielen auf den weiteren Sachaufwand einschliesslich Unterhalt und Betriebsaufwand. Kurzum: die Summe dieser Faktoren führte die Gesellschaft im laufenden Jahr in eine existenzbedrohende Ertrags- und Liquiditätskrise, die aus eigener Kraft ohne externe Finanzquellen kaum mehr zu schaffen ist.

Der betriebliche Cashflow deckte – obwohl mit fast 1 Mio. CHF ausgewiesen – nicht mehr die Höhe der Abschreibungen (1.4 Mio. CHF). Die Gesellschaft hat – wie so viele andere Bergbahnbetriebe auch – in der Vergangenheit sehr grosszügig in die Anlagen und in die Infrastruktur investiert, was entsprechende Abschreibungen bedeutet. Einen belastbaren Hinweis liefert etwa die uns vorliegende Abschreibungsrechnung: die Anschaffungskosten des noch mit 13.8 Mio. CHF bilanzierten Anlagevermögens lagen ursprünglich bei rund 44 Mio. CHF (ca. 60% davon alleine auf die Gondelbahn entfallend), entsprechend kumulierten Abschreibungen von über 30 Mio. CHF. Es ist zwar anzunehmen, dass in Teilen des Anlagevermögens – den Weiterbetrieb vorausgesetzt – „stille Reserven“ versteckt sind, doch helfen „stille Reserven“ wenig bis nichts, wenn sie sich in einer Notsituation kurzfristig kaum zu den bilanzierten Werten veräussern lassen und zudem betriebsnotwendig sind.

Um es mit dem „geheimnisvollen Milliardär“ Urs E. Schwarzenbach zu sagen: Die Bergbahnen Hohsaas sind zwar „asset rich, aber cash poor“ und büssen heute – wie andere Bergbahnbetriebe auch – für Fehler der Vergangenheit und ein eher schwach ausgeprägtes Liquiditätsmanagement in wirtschaftlich besseren Zeiten.

Fusion mit den benachbarten Saastal Bergbahnen AG als Ausweg?

Die Verhältnisse im Saastal – gerade auch bei den Bergbahnen – sind über die Bergbahnen Hohsaas AG hinaus nicht nur für Aussenstehende bestenfalls „unübersichtlich“ und alles andere als trivial. „Eigentlich“ wären die bedeutend grösseren Saastal Bergbahnen AG der natürliche Fusionspartner der Bergbahnen Hohsaas AG, doch gab es in der Vergangenheit auch gute Gründe für die Bergbahnen Hohsaas AG, nicht Teil der aus dem Zusammenschluss der Bergbahnen Saas Almagell AG und der Bergbahnen Saas Fee AG neu formierten Saastal Bergbahnen AG zu werden.

Die Saastal Bergbahnen AG – bereits seit 2012 nicht mehr auf OTC-X gelistet – haben ihre ganz eigenen Probleme nicht nur mit Richtungskämpfen im Aktionariat, sondern auch auf einer wirtschaftlichen Ebene. In den zurückliegenden Jahren wurden, neben einem inhaltlich eher fragwürdigen Aktiensplit parallel zur Übernahme der Bergbahnen Saas Almagell AG, gleich mehrere Kapitalerhöhungen im Publikum platziert, mit – aus Aktionärsperspektive – eher „zweifelhaftem“ Erfolg. Der Saastal-Aktionär ist seit Jahren eher ein Mäzen denn ein Kapitalgeber – solange sein Kapital allerdings überhaupt noch gewünscht wird. Es mutet in diesem Zusammenhang auch befremdlich an, dass auf Stufe Saastal Bergbahnen AG zunächst Kapitalerhöhung um Kapitalerhöhung platziert wird – um dann unter Hinweis auf einen „Zukunftsplan“ mit einem Kapitalschnitt die Zeichner früherer Kapitalerhöhungen letztlich wirtschaftlich über die Klinge springen zu lassen und das Terrain für einen schon heute in grossem Stil beteiligten US-Investor bereiten zu wollen.

Die Saastal Bergbahnen AG haben sich vom OTC-Markt zurückgezogen, um Angebot und Nachfrage in den Aktien selbst steuern zu können. Ob dies auch im Interesse der freien Saastal Bergbahnen-Aktionäre ist, sei einmal dahingestellt. Aus unserer Perspektive ist dies eher nicht der Fall. Das mag für eine gewisse Zeit zwar gut gehen, könnte in der Situation der Saastal Bergbahnen AG auf Dauer aber – da auch der Marktmechanismus ausgehebelt wird – Probleme mit sich bringen. Möglicherweise ist das für einige Marktteilnehmer überraschende, dafür aber ehrliche Ergebnis der
GV vom April 2018 sogar eine Folge davon.

Aus Sicht von aussenstehenden Aktionären ist die selbst aus einer Fusion entstandene und sehr „kapitalintensive“ Saastal Bergbahnen AG heute alles andere als ein Erfolgsmodell, auch wenn die Verwaltung die Saastal Bergbahnen-Aktionäre gerne, in der Vergangenheit auch mit fragwürdigen „Bewertungsgutachten“, vom Gegenteil überzeugen wollte. Angesprochen auf diese mögliche und geographisch „eigentlich“ auch naheliegende Fusion mit den Saastal Bergbahnen AG antwortete der interimistische Hohsaas-Direktor Bruno Ruppen der Rhone-Zeitung jüngst, dass „aus zwei Kranken (…) kein Gesunder“ entsteht. Diesen pointierten Eindruck teilt der Verfasser aus der Ferne. Die strukturellen Defizite und die hohen Investitionen der Vergangenheit und Gegenwart bleiben – neben dem sehr speziellen Aktionariat – auf beiden Seiten bestehen und dürften auch etwaige Fusionsgespräche „auf Augenhöhe“ erschweren.

Fazit

Im schlimmsten Fall droht den Aktionären der Bergbahnen Hohsaas AG angesichts der aktuellen Liquiditätskrise der Totalverlust ihres Kapitals, wenn es nicht gelingt, doch noch unter Beteiligung von Investoren einen tragfähigen Sanierungsplan aufzustellen. Im Gespräch mit der Rhone-Zeitung deutet der interimistische Hohsaas-Direktor Bruno Ruppen an, dass „an zwei Orten in der Schweiz“ Investorenmeetings auf die Beine gestellt werden sollen, um potentielle Geldgeber zu finden. Einer billigen Übernahme wesentlicher Assets der Bergbahnen Hohsaas AG aus der Konkursmasse durch Edmond Offermann, Grossaktionär der konkurrierenden Saastal Bergbahnen AG, erteilte Ruppen dabei eine klare Absage.
Angesichts der eingeleiteten Initiativen des Verwaltungsrats und des Interims-Direktors Bruno Ruppen erscheinen in einem Best Case-Szenario möglicherweise auch alternative Varianten möglich, die es den Aktionären erlauben könnten, an der Gesellschaft beteiligt zu bleiben und diese in eine wieder bessere Zukunft zu begleiten. Es gibt Beispiele von OTC-Bergbahnen, die – mit Erfolg – durch die Phase der provisorischen Nachlassstundung gekommen sind und deren Aktien heute immer noch auf OTC-X gelistet sind. Ein Beispiel hierfür sind die Torrent-Bahnen Leukerbad-Albinen AG in Leukerbad, ebenfalls im Kanton Wallis.
Die Gegenwart sieht in einer Momentaufnahme jedoch düster aus und die illiquide Aktie hat heute keinerlei Anlagequalität. Schon bisher eignete sich der Titel nur für Anleger mit einem lokalen Bezug.

Transparenzhinweis: Der Verfasser ist Aktionär der Bergbahnen Hohsaas AG.

Hinweis in eigener Sache: schweizeraktien.net veranstaltet am 30. Oktober zum 4. Mal den Branchentalk Tourismus. Im Fokus steht dieses Jahr die Preispolitik der Bergbahnen. Weitere Informationen finden Sie unter www.schweizeraktien.net/branchentalk/branchentalk-tourismus/

2 KOMMENTARE

  1. Und auch bei den Saastal Bergbahnen AG dreht sich das Personalkarussell und es wird nach Kapital gesucht: nach dem Rücktritt von Pirmin Zurbriggen auf Anfang Juni gibt der erst seit kurzem amtierende Nachfolger Roger Kalbermatten, Gemeindepräsident von Saas-Fee, das Präsidium der Saastal Bergbahnen bald wieder ab – und zwar an einer ausserordentlichen Generalversammlung, die „voraussichtlich im Frühherbst“ dieses Jahres stattfinden soll. Aktuell werden Gespräche mit namentlich nicht genannten Investoren geführt, die sich an den Saastal Bergbahnen AG beteiligen sollen…

    https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/saastal-bergbahnen-ausserordentliche-gv-soll-klaerung-bringen

  2. Bei den Bergbahnen im Saastal stehen die Zeichen weiter auf Sturm.

    Nach nur kurzer Amtszeit ist der neu zusammengesetzte Verwaltungsrat der Bergbahnen Hohsaas AG aufgrund strategischer Differenzen mit der Gemeinde Saas Grund als Hauptaktionärin der in Schieflage geratenen Walliser Bahngesellschaft zur GV Ende November 2018 schon wieder zurückgetreten:

    https://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/verwaltungsrat-der-bergbahnen-hohsaas-ag-tritt-geschlossen-zurueck/

    Die GV der Bergbahnen Hohsaas AG selbst fand schliesslich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt:

    https://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/gv-der-bergbahnen-hohsaas-unter-ausschluss-der-oeffentlichkeit/

    Und auch in Saas-Fee kehrt keine Ruhe ein und es tauchen erneut Fragen zur (finanziellen) Vergangenheit auf. Es steht u.a. die Frage im Raum, ob möglicherweise beim Bau der 20 Mio. CHF teuren Spielbodenbahn zu hohe Subventionen bezogen worden sein könnten:

    https://www.1815.ch/rhonezeitung/zeitung/region/bergbahnen-im-saastal-in-heftiger-schraeglage-42194/

    Für die unabhängigen Minderheitsaktionäre der beteiligten Gesellschaften bleiben die Perspektiven bis auf Weiteres in höchstem Masse unsicher und „trist“. Die Aktien haben keine Anlagequalität. Schon in der Vergangenheit standen die Interessen der unabhängigen Minderheitsaktionäre nicht sehr weit oben auf der Agenda der Verwaltungen im Saastal.

    Ob sich dies in Zukunft ändern sollte, bleibt abzuwarten. Der Verfasser ist diesbezüglich, auch mit Blick auf die Vergangenheit, eher skeptisch.

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