AG für Erstellung billiger Wohnhäuser in Winterthur: Gewinn gesteigert – Dividendenerhöhung

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„Mattenbach“ ist das grösste je erstellte Neubauprojekt der GEbW. Mit einer Photovoltaikanlage und Elektro-Parkplätzen wird grosser Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Wohnungen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 bezugsfertig sein. Bild: auwiesen.ch

Die AG für Erstellung billiger Wohnhäuser in Winterthur, kurz GEbW, hat 2018 den Gewinn um 0.22 Mio. CHF auf 3.66 Mio. CHF gesteigert. Die Mietzinserträge gingen gegenüber 2017 allerdings um 2,6% auf 12.22 Mio. CHF zurück.

Unterhalt und Reparaturen für die 806 Wohnungen, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden, schlugen mit 1.42 Mio. CHF zu Buche, ein Anstieg von 13%.

Der Bau des Grossprojekts „Mattenbach“ werde zügig fortgeführt, teilt das Unternehmen in seinem Geschäftsbericht, der nur in gedruckter Form vorliegt, mit. Es handle sich mit einer Gesamtinvestition von 30 Mio. CHF um das grösste je erstellte Neubauvorhaben der GEbW. Damit geht der Löwenanteil der Investitionen in Sanierungs- und Neubauprojekte von insgesamt 11.3 Mio. CHF 2018 mit 10.9 Mio. in das Projekt „Mattenbach“. Mit der Vermietung der 76 Wohnungen soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 begonnen werden.

Die fest in Winterthur und im Winterthurer Bürgertum verankerte Gesellschaft verfügt seit kurzem über eine eigene Homepage. Die Verwaltung der Liegenschaften erfolgt über die Auwiesen Immobilien AG, die ihrerseits 2010 aus einer Zusammenlegung der Immobiliensparten der Winterthurer Traditionsbetriebe Rieter und Sulzer entstanden ist.

Angesichts des guten Geschäftsgangs wird der GV eine Erhöhung der Dividende um 200 CHF auf 2’000 CHF beantragt.

Die Aktie wird zur Zeit auf OTC-X der BEKB in einer Spanne von 137’400 bis 220’000 CHF angeboten und zu 121’500 bis 128’000 CHF nachgefragt. Damit ist die Aktie mit dem sperrigen Namen das teuerste Papier der Schweiz. Wurden 2018 lediglich 2 Aktien gehandelt, so waren es 2019 immerhin schon 6 Stück.

 

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