Cham Group: Arealentwicklung nimmt weiter Formen an

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Die in der Immobilienentwicklung tätige Cham Group befindet sich auf Kurs. Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung zum ersten Halbjahr 2020 schreibt, seien alle Baubewilligungen für die erste Projektetappe der Papieri-Cham zwischenzeitlich rechtskräftig. Mit der Grundsteinlegung sei am 5. Juni 2020 der offizielle Start zur ersten Bauetappe erfolgt. Auch die Vermarktung der ersten Bauetappe verläuft nach Angaben des Unternehmens erfolgreich. Der Gesamtwert des Immobilienportfolios hat sich im Berichtszeitraum auf 191.3 Mio. CHF erhöht.

Bauarbeiten schreiten trotz Corona voran
Die Cham Group feierte Anfang Juni 2020 mit Behörden-Vertretern und den wichtigsten Projektpartnern die offizielle Grundsteinlegung auf dem Papieri-Areal. Bild: papieri-cham.ch

Trotz der Corona-Krise sind die Bauarbeiten für die erste Bauetappe planmässig vorangeschritten. Diese Etappe umfasse den Neubau des südlichsten Hochhauses mit den Papieri-Suites, einen Neubau mit Mietwohnungen, die Umnutzung der denkmalgeschützten Papiermaschinenhallen an der Lorze in grosszügige Loftwohnungen und Gewerberäumlichkeiten sowie die Sanierung der Lokremise.

Im Rahmen der ersten Bauetappe des Papieri-Projekts sollen insgesamt 105 Eigentums- und 160 Mietwohnungen realisiert werden. Hinzu kommen 4’400 qm Dienstleistungs- und Gewerbeflächen. Bis Ende 2022 will die Cham Group rund 250 Mio. CHF in diese Bauetappe investieren.

Die Vermarktung der ersten Bauetappe verlaufe ausgesprochen erfolgreich, heisst es in der Mitteilung weiter. Bis Ende Juni 2020 lagen für 98% der Eigentumswohnungen Reservationsvereinbarungen vor. Parallel zum Bau der ersten Etappe treibt die Cham Group bereits die zweite Bauetappe voran. Die ersten Baueingaben sollen im ersten Halbjahr 2021 erfolgen.

Positives kann die Cham Group auch von der Zwischennutzung des Pavatex-Areals berichten. Man sei im Gespräch mit Mietinteressenten, so dass die Erträge aus der Zwischennutzung voraussichtlich ab 2021 den Ausfall der Baurechtszinsen kompensieren könnten.

Immobilienportfolio überschreitet 190 Mio.-CHF-Marke

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte die Cham Group einen Verlust von 0.7 Mio. CHF. Als Gründe nennt die Gesellschaft rückläufige Erträge aus Vermietung wegen Vorbereitung des Areals für die Bauphase sowie fehlende Erträge aus der Neubewertung, da diese erst zum Jahresabschluss erfolgt.

Durch Investitionen in Höhe von 11.6 Mio. CHF, die im Zuge der Bauarbeiten getätigt wurden, erhöhte sich der Wert des Immobilienportfolios auf 191.3 Mio. CHF. Das Eigenkapital der Cham Group betrage 234.4 Mio. CHF, was einer Eigenkapitalquote von über 89% entspreche, schreibt die Gesellschaft.

Die Aktien der Cham Group werden ausserbörslich auf OTC-X gehandelt. Zuletzt wurden 410 CHF für eine Aktie bezahlt. Das Eigenkapital pro Aktie liegt per Ende Juni 2020 bei rund 314 CHF.

Seit Dezember 2019 werden die Aktien der Cham Group ausserbörslich gehandelt. Der Kurs hielt sich in den letzten Monaten stabil um die 400 CHF. Chart: otc-x.ch

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