Infracore: Spitalimmobilien AG startet unspektakulär an der SIX

0
219
Eric Frey, CEO, und Nicolas Schmid, CFO, läuten die Glocken zum IPO von Infracore. Bild: six-group.com

Die Aktien der Infracore SA gaben am 9. Juli ihr Debüt an der Schweizer Börse SIX. Ausgegeben zu einem Preis von 54 CHF je Aktie, notierten sie kurz nach der Handelsaufnahme etwas unter dem Ausgabepreis. Geschlossen haben die Infracore-Valoren jedoch exakt auf dem Niveau des Ausgabepreises. Auf dieser Basis erreicht die Spitalimmobiliengesellschaft eine Marktkapitalisierung von 826 Mio. CHF.

Insgesamt wurden 15’296’296 Namenaktien der 1997 gegründeten Gesellschaft zum Handel an der SIX zugelassen. Der Börsengang umfasste 3’703’703 neu ausgegebene Namenaktien sowie 505’500 bestehende Namenaktien. Zusätzlich wurde eine Mehrzuteilungsoption für bis zu 420’920 bestehende Namenaktien bereitgestellt. Einschliesslich der Mehrzuteilungsoption beläuft sich das gesamte Platzierungsvolumen somit auf rund 250 Mio. CHF. Durch die Ausgabe der neuen Aktien wird Infracore einen Bruttoemissionserlös von rund 200 Mio. CHF erzielen, wovon nach Abzug der Kosten für das IPO rund 194 Mio. CHF für Akquisitionen weiterer Spitalimmobilien, Entwicklungsprojekte sowie die Rückzahlung von Aktionärsdarlehen von bis zu 55 Mio. CHF verwendet werden. Bereits am zweiten Handelstag soll die Gesellschaft in die SPI-Index-Familie aufgenommen werden, was die Entwicklung des Aktienkurses unterstützen dürfte.

«Die Kotierung wird unsere Sichtbarkeit erhöhen, unsere finanzielle Flexibilität stärken und es uns ermöglichen, unser Portfolio gezielt weiterzuentwickeln. Wir freuen uns darauf, unsere Wachstumsstrategie gemeinsam mit unseren bestehenden und neuen Aktionären voranzutreiben», wird Eric Frey, CEO von Infracore, in einer Medienmitteilung zitiert.

Kommentar verfassen