Galledia Group: Höhere Preise und Posttarife belasten

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Die Galledia Gruppe konnte bisher im 2023 die Erträge weiter steigern. Bild: zvg

Das Ostschweizer Medienunternehmen Galledia Group leidet nach wie vor unter deutlich höheren Kosten, bleibt aber zuversichtlich für das Gesamtjahr. Wie Galledia in einem Aktionärsbrief zur Geschäftsentwicklung 2023 schreibt, sei es in fast allen Bereichen gelungen, bessere Erträge als vor Jahresfrist zu erzielen. Bei den Fachmedien würden die Resultate per Ende August 2023 über dem Vorjahr liegen. Belastend wirkten sich die hohen Direktkosten auf das Gruppenresultat aus. Dieses liege Ende August zwar über dem Vorjahr, aber doch leicht hinter den Erwartungen von Verwaltungsrat und Management.

Wie das Medienunternehmen weiter schreibt, sind es nicht nur die höheren Kosten für Material und Energie, die markant über dem langjährigen Mittel liegen würden. Deutlich höhere Posttarife verteuerten die Distributionskosten der Regionalzeitungen, so Galledia. Ausserdem würden die finanziellen Beiträge aus der direkten Presseförderung tiefer als in den vergangenen Jahren ausfallen.

Vorsichtig zuversichlich für Gesamtjahr

Galledia erwähnt in dem Aktionärsbrief auch, dass die Integration der Zürichsee Werbe AG und der Calendaria AG bis Ende Jahr abgeschlossen sein wird. Bis Ende des Jahres würde auch der Entscheid für eine Konzession für das Regionalfernsehen Ostschweiz TV fallen.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2023 zeigen sich Verwaltungsrat und Management «vorsichtig zuversichtlich», die Ziele per Ende Jahr erreichen zu können, auch wenn in den kommenden Monaten mit einer Konjunkturabschwächung zu rechnen sei.

Die Aktie der Galledia Group hat seit Jahresbeginn rund 14% zugelegt. Chart: otc-x.ch

Die Aktien der Galledia Group AG werden ausserbörslich auf OTC-X gehandelt. Zuletzt wurden 270 CHF für eine Aktie bezahlt.

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